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The Internet Society's .Org Bid 

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Who will be the guardian of .org

20.06.2002

Top Level Domains need to be managed. ICANN, guardian of internet issues, currently is seeking for a successor for Verisign, registry of .org.

Eleven bids for .org have been placed. Among them the Internet Society's (ISOC) bid. ISOC is a global non-for-profit membership organization with more then 10.000 members. "We want to sharpen the profile of .org and make it a true global home for non-profit-organizations" says Hans Peter Dittler, Member of the Board of ISOC Germany. If ISOC is to be awarded .org, there a plans to found a new non-for-profit company, PIR, to manage .org. Technical provider will be Afilias Ltd. who seeks to use free capacities since up to date there are only 850.000 .info domains registered at Afilias, registry of the new TLD .info. Mentioning and Interview with Switch, being another bidder for .org.

Final statement by Hans Peter Dittler on Verisign making a bid for .org as well: "This is about a lot of money for Verisign, of course they will try to stay in the game".

Wer hütet die "org"-Gemeinde?

(FAZ.NET) Internet-Adressen wollen verwaltet werden. Oberster Hüter dieses kostbaren Gutes ist die "Internet Corporation for Associated Names and Numbers" (ICANN), die gegenwärtig auf der Suche nach einem neuen Spitzen-Verwalter für die Top Level Domain "org" ist. Die Neuvergabe ist nötig, da der bisherige Inhaber der "org"-Registrierung, das US-Unternehmen Verisign, diese vertragsgemäß bis Ende des Jahres zurückgeben muss.

Elf Bewerber haben ihre Bewerbung abgegeben. Mit im Rennen um die Vergabe und Verwaltung der bislang registrierten rund 2,4 Millionen "org"-Adressen ist auch der weltweit tätige, gemeinnützige Verband Internet Society (ISOC), dem rund 150 institutionelle und über 10.000 Einzelmitglieder angehören. Dessen erklärtes Ziel: "Wir wollen der Domain org wieder ein Profil geben und sie zur globalen Heimat der Non-Profit-Organisationen im Internet machen", so Hans Peter Dittler, stellvertretender Vorstand der deutschen ISOC-Sektion. So habe man in der Vergangenheit oft alles unter org subsummiert, "was woanders nicht reinpasste." Für den Fall des Zuschlags hat ISOC den organisatorische Fahrplan bereits festgelegt. So ist die Gründung einer gemeinnützigen Tochter-Organisation namens Public Interest Registry (PIR) geplant, die unter der alleinigen Aufsicht von ISOC als vollständig selbständiges Unternehmen arbeiten soll.

Als technischer Co-Pilot sitzt auch der global tätige Service-Anbieter Afilias mit im ISOC-PIR-Boot. Anders als ISOC verbindet Afilias durchaus kommerzielle Interessen mit der Bewerbung. Denn mit rund 850.000 Adressen blieben die "info"-Registrierungen, die das Afilias-Konsortium bislang verwaltet, weit hinter den Erwartungen zurück. "Wir dachten eigentlich es wären viel mehr", gesteht Vice-President Roland LaPlante. "Unsere Registrierungssysteme sind nur zu einem geringen Prozentsatz ausgelastet."

Auch die Schweizer Domain-Namen-Verwalter Switch, will die org-Registrierung nicht völlig allein stemmen. "Wir haben auf der technischen Seite umfassendes Know-how inhouse. Für bestimmte Teilbereiche wie etwa den Name-Server-Betrieb würden wir aber wie die meisten Mitbewerber eine Zusammenarbeit mit Dritten eingehen", erklärt Constantin Tönz, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung, die bislang als zentrale Registry für ch- und li-Domains fungiert. Kommerzielle Interessen sind laut Tönz bei der Bewerbung nicht im Spiel, entscheidend sei aber dennoch "dass es kein Zuschussgeschäft ist."

Das Bewerberkarussel könnte sich aber auch nach der Ende August anstehenden Entscheidung weiter drehen. Denn sollten die Verhandlungen mit dem ausgewählten Favoriten nicht erfolgreich verlaufen, behält sich ICANN eine Neuentscheidung vor. Als mögliche K.o.-Kriterien ortet Tönz zum einen technische Fragen. Aber auch die Frage, ob und in welcher Höhe der neue Kandidat an den fünf Millionen Dollar partizipiert, die Verisign (NASDAQ: VRSN - Nachrichten) an ICANN zurückzahlen muß, könnten eine Rolle spielen. Gestellt werden die Weichen seiner Meinung nach auf der vom 24.-28. Juni in Bukarest stattfindenden ICANN-Konferenz. Tönz: "Nach Bukarest kann man die Landkarte ausbreiten und sehen, wie die Bewerbungen positioniert wurden." Sollte die Bewerbung der Brüsseler "Union of International Registration" dabei sein, wäre auch ein alter "Orgler" wieder mit an Bord. Denn als technischer Dienstleister steht hier Noch-Org-Verwalter Verisign auf der Liste. "Es geht um eine Menge Geld für Verisign. Die versuchen hier natürlich am Ball zu bleiben", kommentiert ISOC- Vorstand Dittler.

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